Anfang Mai konnten wir unseren neuen Office Manager Piers bei uns willkommen heißen. Seitdem unterstützt er tatkräftig das Hamburger Büro. Bei einem Interview erzählt er von seinem ungewöhnlichen Werdegang und was er an Finanzen spannend findet.
redRobin: Piers, was hat dich von Chatham in Kent in die Hansestadt geführt?
Piers: Ich habe hier in Hamburg meine Ausbildung zum Hotelfachmann gemacht. Für einige Zeit war ich noch in Miami, aber bin danach wieder hierhergekommen und habe bei einer IT-Dienstleistungsfirma gearbeitet. Ich war bereit, hier mit meiner Familie sesshaft zu werden. Und bisher gefällt es uns hier wirklich gut.
redRobin: Was war bisher dein lustigster oder unerwartetster Moment im Berufsleben?
Piers: Das war während meiner Zeit bei einem Hamburger Hotel direkt an der Alster. Eines Abends, als ich an der Hotelbar war, kam ich mit einem bekannten Popart-Künstler ins Gespräch – den Namen darf ich leider nicht nennen (lacht). Der hat mich prompt gefragt, ob ich nicht für ihn als Personal Assistant in Miami arbeiten will. Und drei Wochen später saß ich im Flieger. Das war eine echt aufregende Zeit. So eine Chance kriegt man ja nicht jeden Tag.
redRobin: Aufregend! Dann bist du dadurch so ein bisschen in deine jetzige Tätigkeit im Office Management gerutscht? Was hat dich daran so gereizt?
Piers: Ja tatsächlich. Also alles irgendwie mehr durch Zufälle und Umstände. Mir gefällt vor allem die Abwechslung in diesem Job. Es ist ein guter Mix aus vielen verschiedenen Tätigkeiten. Eigentlich ist es fast wie meine Arbeit im Hotel – nur weniger hektisch. Was mir sehr gefällt. Ich habe ja zuhause immer Trubel durch die Kinder, da kann es auf der Arbeit im Büro gerne mal etwas geordneter zugehen. Das hat man in der Hotellerie eher weniger.
redRobin: Das können wir uns vorstellen! Was gefällt dir bei redRobin denn bisher besonders gut?
Piers: Ich finde erst einmal den Fokus auf Finanzen super spannend. Es ist immer cool, bei Firmen oder Agenturen zu arbeiten, mit deren Feldern man bisher wenig Berührung hat. Ich habe privat mittlerweile auch ein Interesse an Finanzen entwickelt und investiere auch in Aktien und ETFs. Da kann zusätzlicher Input durch die Arbeit nicht schaden. Die Stimmung und das Miteinander hier ist auch wirklich super. Jeder sieht jeden gleich an und es gibt ja sogar unerwartete Aufmerksamkeiten. Da kommt man morgens auch mal ins Altonaer-Büro und findet ein Pastel de Nata auf seinem Tisch. Einen besseren Start in den Tag gibt es nicht.
redRobin: Da du ja jetzt Jahrzehnte lange Erfahrung hattest: Was würdest du sagen, sind die Unterschiede zwischen Engländern und Deutschen?
Piers: Puh, schwer zu sagen. Ich glaube wirklich große Unterschiede gibt es da gar nicht. Ich würde sagen Briten sind vielleicht lockerer als Deutsche, vor allem, was den Humor angeht. Briten sind mehr beim schwarzen Humor, während Deutsche dann Witze erzählen, die man schon tausendmal gehört hat. Beim Bier trinken sind sie aber alle gleich. Vor allem im Ausland. Das kann man hier auch schön in Hamburg direkt beobachten. Die Reeperbahn ist der Bierkönig der Engländer.
Vielen Dank für das Gespräch Piers! Wir freuen uns darauf, dich im Team zu haben!
